Enormes Interesse beim „Tag der offenen Tür“ der Kindertagesstätte St. Jakobus
geschrieben am Sonntag, den 13. Mai 2012 um 19:16 Uhr
St. Franziskus und St. Sebastian sind zu einer großen Kindergartenfamilie geworden
Auch wenn es kein optimales Feierwetter war und die Sonne nur ab und zu zum Vorschein kam, tat dies der guten Stimmung der vielen kleinen und großen Gäste keinen Abbruch, denn sie kam von Herzen. Denn „Wir feiern heut ein Fest“, erklang es fröhlich am Samstagvormittag in der Kindertagesstätte St. Jakobus im Gottesdienst beim „Tag der offenen Tür“ und der öffentlichen Einweihung der Einrichtung, für alle Beteiligten ein großer Tag! „Wir haben bewusst dieses Fest mit einem Gottesdienst begonnen, der mitgestaltet wird von Kindern, die hier einige Elemente übernehmen und im Mittelpunkt stehen“, meinte Dekan Peter Nirmaier zu Beginn zu den zahlreich erschienen Gottesdienstbesuchern. Denn für die Kinder sei dieser Verbindungsbau errichtet, die Einrichtung erweitert und neu gestaltet worden. Die Kinder erzählten dann auch, was sie sich von ihrer Kindergartenzeit wünschen und unterlegten dies mit Rosen, aus denen am Ende ein Geburtstagsstrauß wurde. Den Erzieherinnen hingegen war auch weiterhin eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig, dass sich die Kinder durch die Zusammenlegung der beiden Häuser noch besser entfalten und soziale Kompetenzen entwickeln können, sie Freude am Glauben und Vertrauen zu Gott erfahren und Respekt vor den verschiedenen Religionen lernen. Vorbereitet wurde dieser Gottesdienst von Pastoralreferentin Margarita Kirsch und dem religionspädagogischen Team der Kindertagesstätte.
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Feierliche Gottesdienste zur Erstkommunion in St. Jakobus, St. Laurentius und Herz Jesu
geschrieben am Sonntag, den 13. Mai 2012 um 16:15 Uhr
59 Kommunionkinder waren auf „Schatzsuche“ und entdecken dabei „Glauben, Hoffnung, Liebe“
Mit „Komm, wir entdecken einen Schatz“ waren die Festgottesdienste zur feierlichen Erstkommunion überschrieben, die insgesamt 59 Kinder der Pfarreiengemeinschaft erleben durften. Für die Kommunionvorbereitung war Pastoralreferentin Margarita Kirsch mit Katecheten/innen zuständig .Neu in diesem Jahr war die Aktion „Spende gegen Geschenk“ zugunsten der AGFJ (Arbeitsgemeinschaft zur Förderung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher), bei der die Eltern anstelle kleiner Geschenke an die Gratulanten auf freiwilliger Basis diese Einrichtung unterstützen konnten.
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„Kirche ist das innigste Instrument für die Vereinigung mit Gott und mit dieser Welt“
geschrieben am Sonntag, den 06. Mai 2012 um 14:22 Uhr
Pfarrer Markus Magin, Regens des Priesterseminars Speyer, referierte beim Besinnungsnachmittag der Anbetungsgemeinschaft
Zum 13. Mal veranstaltete die Anbetungsgemeinschaft am 26. April einen Besinnungs- und Gemeinschaftsnachmittag im Pfarrzentrum St. Jakobus, zu dem Dekan Peter Nirmaier über 120 Beterinnen und Beter sowie ihre Ansprechpartnerin, Schwester Irene Strubel begrüßen konnte, die den Gebetsdienst in St. Jakobus übernehmen. Hierbei gehe es um die intensive Begegnung von Gott und Mensch, aus der jeder Christ und jede Gemeinde lebe.
Weitere Impulse kamen vom Referenten des Nachmittags, Pfarrer Markus Magin, Regens des Priesterseminars Speyer, der seine Ausführungen unter das Thema „Ecclesia orans“ (betende Kirche) stellte.
„Ich weiß, dass das etwas Spezielles ist, was Sie in Ihrer Gemeinde haben, weil eine solche Anbetungsgemeinschaft ein ganz besonderes geistliches Gut und einen eigenen Wert hat“, hob der Referent eingangs hervor. Denn seit 68 Jahren wird werktags von 8 Uhr bis 18.30 Uhr von mindestens zwei Betern pro Stunde vor dem Allerheiligsten gebetet.
Das Wichtigste am Glauben habe Papst Johannes Paul II. in einem Schreiben zum Abschluss des Heiligen Jahres am 6. Januar 2001 treffend formuliert und die Beziehung zu Gott und der Gemeinschaft als wesentliche Merkmale der Kirche genannt. Doch die große Herausforderung liege darin, die Kirche zum Haus und zur Schule der Gemeinschaft zu machen, die in dem beginnenden Jahrtausend bevorstehe, wenn den tief greifenden Erwartungen der Welt entsprochen werden solle. Aber vor der Planung konkreter Initiativen innerhalb der Kirche, gelte es, eine Spiritualität der Gemeinschaft zu fördern, denn Glaube und Gemeinschaft zu Gott gehörten zusammen.
„Kirche ist das innigste Instrument für die Vereinigung mit Gott und mit dieser Welt. Doch kirchliche Gemeinschaften bilden wir nicht selber, sondern werden von Gott gelenkt,“ führte Pfarrer Markus Magin weiter aus. Dabei gehe es nicht um gemeinsame Interessen, denn es sei Gott, der zur Gemeinschaft zusammenführe in Jesus Christus und durch den Geist der Einheit. Auch die Zeit der Gemeindepastoral 2015, die mit vielen gemischten Gefühlen verbunden sei, werde nicht allein von den Menschen heraus geschaffen. Immer wieder sei es Gott, der eine Glaubensgemeinschaft aufbaue. Deshalb heiße es auch beispielsweise im 1. Thessalonicher-Brief: „Betet ohne Unterlass“. Das sei der Auftrag, den die Kirche mitbekommen habe, nämlich immer wieder und zuerst in Beziehung zu Gott zu bleiben und sich aus dieser Beziehung aufbauen zu lassen. Für die Kirche muss es um ein immer währendes Gebet gehen. „Gemeint ist die innere Haltung der Verbundenheit der Gemeinschaft mi Gott“, erklärte er.
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Tag der offenen Tür bei der Kindertagesstätte St. Jakobus
geschrieben am Sonntag, den 06. Mai 2012 um 14:20 Uhr
Nach Erweiterung und Sanierung präsentiert sich die Einrichtung in neume Glanz
Am heutigen Samstag ist es soweit: Die Kindertagesstätte St. Jakobus an der Bleichwiese veranstaltet einen „Tag der offenen Tür“, bei dem sich die Öffentlichkeit einen Eindruck über die erweiterte und sanierte Einrichtung verschaffen kann. Die offizielle Einweihung fand zwar bereits im November statt, doch da noch einige Restarbeiten in den bisherigen Häusern St. Sebastian und St. Franzisikus zu erledigen waren, wurde dies im kleineren Kreis vollzogen, um die Kita im Frühjahr im neuen Glanz präsentieren zu lassen.
Zur Eröffnung findet in der Einrichtung ein Wortgottesdienst mit Dekan Peter Nirmaier und Pastoralreferentin Margarita Kirsch statt. Anschließend gibt es Gelegenheit zu Grußworten, danach schließt sich ein Sektempfang an, bevor die „workshops“ für die Kinder eröffnet werden. Kinderschminken, Mal- und Bastelmöglichkeiten, Bewegungsspiele und Tänze, französische Stuhlkreise und viele mehr werden bis 16 Uhr angeboten.
Heiße Würstchen mit Brötchen ab der Mittagszeit sowie ein reichhaltiges Kuchenbuffet während des Tages laden zum gemütlichen Verweilen ein.
„Die Bauarbeiten sind in den letzten Zügen, in den bisherigen Einrichtungen St. Sebastian und St. Franziskus ist noch die eine oder andere Feinheit zu leisten, aber ansonsten ist alles in Ordnung und für Kinder ohne Gefahr“, erklärte die seit September 2010 tätige Kindertagesstättenleiterin Isabella Wünsch vorab in einem Pressegespräch. Denn damit ist ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen.
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Ostern ist das Hauptfest der Christenheit
geschrieben am Dienstag, den 17. April 2012 um 11:47 Uhr
„Wirklich Ostern feiern heißt, dass wir vor uns selbst und voreinander bekennen: Jesus lebt!“
Die Auferstehung Jesus Christus ist die Basis des christlichen Glaubens. In den letzten Tagen feierten die katholischen und evangelischen Christen ein österliches Triduum, in dem sie die Leidens, Sterbens und der Auferstehung Jesus Christus gedachten. Dies kam besonders in festlich gestalteten Osternachtsfeiern zum Ausdruck. Voraus ging in den katholischen Pfarreien jeweils eine Lichtfeier auf dem Vorplatz der Pfarrkirchen, in denen am Osterfeuer die Osterkerzen entzündet wurden. Die musikalische Gestaltung der Gottesdienste hatten die jeweiligen Chöre übernommen.
Pfarrei Herz Jesu
„Ostern hat eine Menge Sprengkraft von Gott her“, meinte Dekan Peter Nirmaier. Bei den Menschen bedeute „tot ist tot“. Doch Ostern werfe dies alles durcheinander, denn Gott lasse sich nicht so leicht unterzukriegen. All die Vorstellungen, die sie sich über Gott gemacht hätten, habe er mit seiner Auferstehung verworfen, seien es diejenigen, die ihn umgebracht hätten, die verzweifelten Jünger oder die Frauen am Grab. Auch in das menschliche Leben mit manchem Leid passe er oft nicht in die Vorstellungen, werde verbannt aus Wünschen und Gedanken, eingemauert und für tot erklärt. Müsse man aber nicht selbst den Mut haben, nicht nur Gott in Frage zu stellen sondern sich auch von ihm in Frage stellen zu lassen mit der Erkenntnis, dass er möglicherweise doch größer sei als das, was man sich an Lebensphilosophie zusammen gereimt habe?, hinterfragte er. Auch Mutter Kirche solle nicht nur auf das schauen, was sie geschrieben habe, und sei es noch so ein gescheiter Katechismus. Denn selbst da lasse sich Gott nicht einsperren wie in ein Grab. Sicher solle man auf das schauen, was über ihn geschrieben stehe. Doch sei das Leben zu kompliziert, zu bedroht, manchmal voller Tragik, als dass man ein für allemal sagen könnte: So ist es und so ist es nicht. „Leben kann man nicht allein von Büchern her bewältigen. Gottvater ist und bleibt auf gelingendes Leben ausgerichtet, auf Lebensqualität in die Zukunft hinein“, so der Dekan. Es liege an jedem einzelnen, offen für die Lebenskraft Gottes zu sein, die die Theologen „Heiliger Geist“ nennen.
Pfarrei St. Laurentius
„Am tiefsten Punkt menschlicher Erwartung, am Grab, in dem das Leben endet, beginnt an Ostern das Eigentliche, das Unbegreifliche. Jesus ist auferweckt worden und lebt“, erinnerte Pfarrer Gerhard Grewer. Denn wo die Menschen keine Worte mehr fänden, fange Gott an, denn Gott habe die christlichen Erwartungen mit seiner Auferstehung auf den Kopf gestellt. Denen, die sich in ihrer Trauer mit seinem Tod und mit dem Ende ihrer Hoffnungen abgefunden hätten, habe sich dadurch ein unermesslicher Raum aufgetan, denn sie hatten die Aufforderung gehört, sich auf das Neue vor ihren Augen, vor ihren Herzen einzulassen. „Ostern zu feiern ist entweder ein frommer Brauch mit ein wenig Gefühl, oder es geht dabei um die entscheidende Wirklichkeit des Lebens“, so der Pfarrer. Doch wenn Ostern nur ein frommer Brauch wäre, werde ein Grab geschmückt und Jesus ein ehrendes Andenken bewahrt in Erinnerung an einen guten Menschen der Vergangenheit. Aber das sei nicht der Sieg, der die Welt überwinde. „Wirklich Ostern feiern heißt, dass wir vor uns selbst und voreinander bekennen: Jesus lebt! Ostern bedeutet: Ich habe Zukunft, ich ganz persönlich habe Zukunft. Ich darf aufstehen aus meiner Dunkelheit, aus meiner Ohnmacht, aus meiner Schuld. Ich darf aufstehen gegen alle Erfahrungen meines irdischen Daseins“, brachte er Pfarrer Gerhard Grewer auf den Punkt. Ostern erschließe einen neuen Bereich, der alles Diesseitige übersteige, denn da werde der Sieg des Lebens über den Tod gefeiert.
Evangelische Kirchengemeinde
Pfarrer Michael Erlenwein stellte die alttestamentarische Geschichte Israels von der Bitte der zunächst kinderlosen Hanna an Gott um einen männlichen Nachkommen und der Geburt ihres Sohnes, des Propheten Samuel , in den Mittelpunkt seiner Osterpredigt. Denn Unfruchtbarkeit habe damals als Gottesstrafe für falsches Verhalten gegolten. „Hier geht es um elementaren Glauben und dem Jubelruf von Hanna aus tiefstem Herzen“, erklärte er zum Hintergrund der Geschichte. Den alttestamentarischen Text habe er gewählt, weil das Osterfest DAS Hauptfest der Christen sei. Denn das zentrale christliche Glaubensbekenntnis laute: Christus ist auferstanden. Dies verschwinde leider mehr und mehr aus dem Bewusstsein, das auch die Diskussionen um Tanzveranstaltungen an Karfreitag wieder gezeigt hätten, was an Weihnachten kein Thema sei. Das Alte Testament gelte als Wahrheitsraum, Lebensraum für die Botschaft des Neuen Testaments und führe in den Kern und in die Tiefe des Glaubens. Für die ersten Christen sei klar gewesen: Jesus ist auferstanden „nach der Schrift“ und das sei damals das „Alte Testament“ gewesen. Aus ihm lasen sie und übertrugen es auf Jesus Christus: Dem lebendigen Gott könne man begegnen. „Dies ist mehr als ein Symbol dafür, dass wir in allem in Höhen und Tiefen in Freude und Leid in Gottes Hand geborgen sind“, so Pfarrer Michael Erlenwein. Schon im Alten Testament habe es diese Hoffnung gegeben: „Wirst Du an den Toten Wunder tun, oder werden die Toten aufstehen und dir danken? Der Herr, der lebendig macht, der mein Fels und mein Heils ist, weil er den Tod überwindet.“
Pfarrei St. Jakobus
Kaplan Johannes Müller erinnerte an die Lesung aus dem Buch Exodus, in dem sich das Volk Israel in einer aussichtslosen Lage befunden habe, und auf Befehl des Pharaos abgeschlachtet werden sollte. Doch Gott habe zu seinem Volk gestanden, das Wasser des Schilfmeeres wich zur Seite, damit die Juden an das andere Ufer schreiten konnten und habe die nachrückenden Ägypter wie ein Tsunami überrollt. Diese Begebenheit soll als eine Rettungs-, Hoffnungs- und Glaubensgeschichte verstanden werden, weil Gott das Leben wolle, weil er selbst das Leben sei. „Das Leben siegt über den Tod, der repräsentiert wird durch den Pharao samt seinem Heer“, so der Kaplan. Diese Geschichte sei daher immer schon als Hinweis auf die Taufe verstanden worden. Denn in der Taufe ziehe Gott die Christen auf die sichere Seite, zu sich hin, damit der größte Feind des Lebens, der Tod, in die Leere laufe. Die Taufe sei daher Zusage des ewigen Lebens bei Gott. Doch so weit seien die Frauen, die in aller Frühe am Grab Jesu waren, noch nicht. Denn ihre Hoffnungen, die sie einst in Jesus hatten, seien mit ihm begraben worden, eine Perspektive habe es nicht mehr gegeben. Doch am leeren Grab habe es eine Wende von der Perspektivlosigkeit des Todes in eine Zukunft mit Gott gegeben. Denn sie erfuhren, dass Jesus Christus auferstanden sei, den Tod für immer überwunden und den verklärten Leib des Siegers über den Tod habe. „Darauf dürfen auch wir hoffen, denn in der Taufe sind wir ja mit Christus gestorben, um auch mit ihm aufzuerstehen“.
Inge Schade
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