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Mitgliederversammlung Elisabethenverein 2009

Mitgliederversammlung beim Elisabethenverein. Informationen über Vereinsstatistiken, die ökumenische Sozialstation und die Hospizgruppe

Ein herzliches Dankeschön für ihre geleisteten Dienste sprach Dekan Peter Nirmaier in seiner Funktion als 1. Vorsitzender des Elisabethenvereins in deren Mitgliederversammlung am Donnerstagabend im Pfarrzentrum St. Jakobus den MitarbeiterInnen der ökumenischen Sozialstation, der Nachbarschaftshilfe, der Hospiz-gruppe und dem "Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer" (SKFM) aus, ebenso dem zweiten Vorsitzenden Roman Sturm, Geschäftsführer Hans Magin und Schriftführerin Rita Neff (Mitgliederpflege) für deren engagierte Verdienste um den Verein. Es sei auch im letzten Jahr Anliegen gewesen, die einzelnen Gruppierungen durch finanzielle und ideelle Hilfe zu unterstützen.

Als ein gut funktionierendes soziales Netzwerk zum Wohle der kranken und pflegebedürftigen Menschen charakterisierte 2. Vorsitzender Roman Sturm die Zusammenarbeit zwischen diesen Gruppierungen. Gut genutzt werde beispielsweise die Veranstaltungen der ökumenischen Sozialstation. Etwas enttäuscht äußerte er sich aber über die Resonanz der Werbemaßnahmen der Gruppierungen bei Pfarrfesten. Deshalb sei angedacht, nach Absprache mit den Kooperationspartnern eine attraktive Werbeaktion für junge Familien mit Kindern zu veranstalten. Auch der im weiteren Verlauf der Sitzung von Roman Sturm vorgelegte Entwurf des Haushaltsplanes 2009 wurde in dieser Form angenommen.

Die Mitgliederbewegung bezifferte Geschäftsführer Hans Magin nämlich erneut als rückläufig, denn sie sei von 1413 auf 1361 gesunken, was auf Sterbefälle (43), Umzug in das Altenheim (4), "Löschungen" (16) und einem Austritt zurückzuführen sei, dem 12 Eintritte gegenüberstünden.

Die Tagesordnung sah auch die Berichte von Gruppierungen vor. So wies Hospizschwester Margit Thomas darauf hin, dass die ökumenische Hospizgruppe ihre Hauptaufgabe darin sehe, sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten. Im letzten Jahr sei die 50 Mal geschehen. Die ehrenamtlichen Hospizkräfte hätten dabei 31 Menschen zur Seite gestanden, was in etwa mit 1600 Stunden und 300 Stunden Trauerbegleitung verbunden gewesen wären. Weitere 19 Begleitungen hätte sie selbst übernommen. Im Einsatz seien zur Zeit 37 ehrenamtliche HospizhelferInnen (32 Damen und 5 Herren), die sich an zwei Gruppenabenden im Montag treffen. Seit Januar werde sie unterstützt von der Fachkraft Doris Mack, die auf „geringfügiger Basis" tätig ist. An Veranstaltungen habe es ein Grund-, ein Aufbau- und ein Betreuerseminar gegeben. Außerdem findet einmal monatlich samstags ein „Trauer-Cafe" statt, das von 10 bis 15 Personen besucht werde.

Der Pflegedienstleiter der ökumenischen Sozialstation, Andreas Müller, stellte statistisches vor. So wurden im letzten Jahr 156 000 Einzelleistungen erbracht, was etwa 30 000 Arbeitsstunden entspreche. Die Anzahl der Beschäftigten bezifferte er auf ca. 60 Personen, darunter im Pflegedienst: 25 bis 30 Personen, im Sozialdienst für hauswirtschaftliche Leistungen: 10 Personen, in der Verwaltung: 4 Personen, Beratungs- und Koordinationsstelle: 1 Person sowie 15 MitarbeiterInnen im Betreuungsdienst für Demenzkranke. Letztgenannte Gruppe habe eine gute Dynamik entwickelt, werde vermehrt in Anspruch genommen und als Entlastung für die Angehörigen gesehen. Er informierte auch darüber, dass die ökumenische Sozialstation nicht mehr den Namen „Ambulantes Hilfezentrum" trage sondern seit 1. Januar 2009 laut Gesetz „Pflegestützpunkt", da demnächst von der Krankenkasse eine „Pflegeberatung vor Ort" eingerichtet werde. Andreas Müller berichtete auch über die Änderungen der Pflegeversicherung. So seien die Beträge, die die Pflegeversicherung leiste, um etwa 10 Euro pro Stufe gestiegen, die Betreuungsleistung habe sich verbessert und die Möglichkeit der Tagespflege.

Inge Schade

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